Lund 2014

Lundaspeelen – Creating Memories for Life. Bleibende bzw. Lebenslange Erinnerungen schaffen, das ist Motto des größten Handballturnieres der Welt. In diesem Jahr nahm die SG HHG mit drei Mannschaften teil. Den Girl 16, den Boys 16 und den Boys 13. Insgesamt fuhren 30 SpielerInnen sowie 9 BetreuerInen nach Schweden.

Am ersten Weihnachtsfeiertag abends um 17:30 Uhr trafen Bus und Teilnehmer an der Sporthalle Heidelsheim ein. Der Bus wurde im Vorfeld von Armin und Aydin mit „SG HHG“ Logo und dem Lundschriftzug „Baden Power“ als „unser“ Mannschaftsbus gekennzeichnet.

Nachdem sämtliche Stauräume mit Trikots, Kleidung, Carepaketen usw. gefüllt waren, ging es nach einer kurzen Ansprache von Eike Specht, die alle im Namen der Jugendleitung viel Spaß wünschte, pünktlich um 18 Uhr los in Richtung Autobahn.

Über Hamburg – dort stand ein Fahrerwechsel an und ein weiterer Spieler stieg ein – ging es weiter auf der Autobahn auf die Insel Fehmarn in den Fährhafen Puttgarten.

Nach 45 Minuten Fähre erreichten wir Dänemark um nördlich von Kopenhagen die Fähre nach Helsingborg zu nehmen. Um 7:30 Uhr hatten wir schwedischen Boden erreicht. Nun galt es noch die letzten ca. 50 km in südlicher Richtung in Angriff zu nehmen. Um kurz nach 8 Uhr, der Morgen dämmerte gerade, hatten wir unser Ziel erreicht – die Sparebanken SkåneArena im leicht verschneiten Lund. Nach der Anmeldung ging es weiter ins Hotel.

Um 15 Uhr wurden dann die letzten Einzelheiten für den ersten Tag besprochen. Jeder Teilnehmer erhielt ein „Lund T-Shirt“.

Nach dem Abendessen im Hotel ging es dann mit dem Bus zur Arena zur Eröffnungsfeier der Lundspiele 2014. Über 500 Mannschaften mit über 7.500 SpielerInnen machen das seit 1978 ausgetragene Turnier auch 2014 zum größten Hallenhandballturnier für Jugendmannschaften weltweit.

Nach dem Frühstück am Folgetag war zunächst Freizeit angesagt. Um 13 Uhr war dann die Vorbesprechung aller SG HHG Teams um den ersten Vorrundenspieltag zu planen.

Die G16 hatten zwei Spiele in den Idrottshallen (15:45 Uhr gegen LUGI 1 und 16:51 Uhr gegen HIK 1), die B16 ebenfalls zwei Spiele in den Borgebyhallen (16:33 Uhr gegen Furesø 1 und 18:12 Uhr gegen Furesø 2) und die B13 drei Spiele in den Stångby Turnhallen (18:03 Uhr gegen Kristianstad HK, 20:15 Uhr gegen VSH 2002 und 21:21 Uhr gegen H43 Lund 1) zu bestreiten. Da die Hallen doch mehrere Kilometer auseinander lagen, wurde von den Betreuern ein Fahrplan für den Bus erarbeitet.

Dieser Tagesplan wurde dann in der gemeinsamen Besprechung präsentiert. Im Anschluss fand dann für jedes Team eine kurze Mannschaftsbesprechung statt.

Um 14:30 ging es für alle Mannschaften in den Bus in Richtung Idrottshallen. Dort siegen die Mädchen und die B13 Jungs aus, während die B16 zu ihrer Spielstätte weitergefahren wurden. Die B13 konnten so die Mädchen bei deren ersten Spiel anfeuern.

Schön, dass auch Isabell Hurst, die mit der BHV Auswahl in Lund spielte, kurz vorbeischaute und der SG Glück wünschte.

Das Abendessen im Hotel konnten nur die B16 und die B16 einnehmen – die B13 spielten erst spät am Abend und verzehrten dort das mitgebrachte Vesper.

Auf Grund des späten Rückkehr am Vortag und des Spielplanes unserer Mannschaften, wurde das Frühstück um 10 Uhr angesetzt um danach in der gemeinsamen Teambesprechung den Tagesplan für den zweiten Vorrundentag zu besprechen. Die B16 spielten erst am Abend und nutzen die Freizeit um die G16 bei deren Spielen anzufeuern. Um 18 Uhr war dann Abendessen für alle Mannschaften.

Nach dem Essen ging es für alle zum Bus, denn wir wollten die Boys16 unterstützen, die bei zwei Siegen noch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe hatten. Das erste Spiel gegen eine Mannschaft aus den Niederlanden konnte gewonnen werden und so kam es im letzten Spiel um 21:21 Uhr zur Entscheidung. Trotz Anfeuerung von den Rängen unterlagen die B16 unglücklich gegen Aurich und erreichten „nur“ den dritten Platz in ihrer Gruppe.

Gemeinsam ging es nun zurück ins Hotel – die Kids hatten Freizeit, bzw. Zimmerruhe – für die Betreuer stand nun, da sämtliche Vorrundenspiele abgeschlossen waren, die Planung des nächsten Tages an.Da nun im KO System gespielt wurde, konnte kein Ende geplant werden. Sämtliche Mannschaften der SG HHG konnten zwar ihre Achtelfinalspiele gewinnen, doch im Viertelfinale war dann Schluß. Somit hatten alle Teams die gleiche Platzierung erreicht. Gelernt haben wir alle jedenfalls viel. Es war schon interessant über der „Tellerrand“ BHV hinauszublicken und festzustellen, dass auch anderswo ein „gepflegter“ Handball gespielt wird.

Am letzten Tag ging es nach dem Auschecken im Hotel zur Skånebanken Arena, wo seit 9 Uhr die Finalspiele liefen. Dort schauten wir das B16 Finale an. Dort traf die Auswahlmannschaft des BHV (mit Cedric Dietz) auf Sävehof. Mit dem Ruf „Wir wolle Cedric sehen“ forderten wir seinen Einsatz und konnten dann kurz darauf einen Treffer von ihm bejubeln. Das BHV Team hatten die Hand schon am Pokal doch ein vergebener Strafwurf und das Auslassen einer Großchance ermöglichten den Schweden den Ausgleich in der letzten Sekunde. Im Penaltywerfen setzten sich dann die Skandinavier durch.

Nach Spielendeging es dann gegen 16 Uhr zum Bus um die Heimfahrt anzutreten. Über Kopenhagen, wo wir Max am Flughafen verabschiedeten, ging es weiter Richtung Fährhafen. Hier mussten wir erstmals ca. 40 Minuten warten bis wir auf das Schiff konnten. Da wir aber Handballer aus Hessen, die ebenfalls an den Spielen teilgenommen hatten, trafen, konnte die Zeit gut überbrückt werden.

Nach der Überfahrt ging es weiter nach Hamburg, denn hier mussten wir unseren zweiten Fahrer auspicken, der Zoran ablöste. Gegen 1:30 Uhr, es war deutlich ruhiger im Bus als während der Hinfahrt, ging es weiter Richtung Süden, wo wir kurz vor Frankfurt eine längere Frühstückspause einlegten. Um 7 Uhr dann das letzte Teilstück zur Sporthalle Heidelsheim wo wir um 8:30 Uhr eintrafen.

Besonderen Dank an Armin Merz für die Organisation der Reise. Besser kann man das nicht machen. Außerdem Dank an die SG HHG und die Spender durch deren Spende die Kosten etwas gedrückt werden konnten.

Bemerkenswert war der Zusammenhalt der SG Truppe. Jeder hat jeden toll unterstützt und respektiert. So bleiben lebenslange Erinnerungen an das Turnier in Lund – Memories for Life

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