SG H/H : TG Neureut 33 : 18 (17:9)

Im letzten Spiel vor der langen Weihnachtspause stand mit der TG Neureut ein erklärter Lieblingsgegner auf der Platte, denn die SG-Damen konnten in den letzten Jahren eine respektable Siegesserie aufbauen. Da die Gäste wie schon in den letzten 2 Jahren eher im unteren Tabellendrittel zu finden sind, lag natürlich die Favoritenbürde beim aktuellen Tabellendritten SGH/H. Verstärkt mit nur 2 A-Juniorinnen, aber ohne Ersatz-Torfrau Tijana, ohne Charlotte, die by the way in der Partie der 2. Damen kurz davor wieder eine exzellente Leistung zeigte, und auch weiterhin ohne Claudia B., mußten die Gastgeberinnen aber hochkonzentriert und effizient die Partie gestalten, da man natürlich nicht mehr sehr viele Reserveoptionen hatte.

Nach der ambivalenten Partie im Taubertal mit dem letztlich gewonnenen Punkt zeigten die SG-Damen aber von Anfang an, wer leistungsmäßig in der Badenliga klar vorne steht. Mit dynamischen und konzentrierten Offensivaktionen ging die SGH/H mit 1:0 durch Bianca in Führung, die zu keiner Zeit mehr vom Tabellen-Zehnten je in Gefahr gebracht werden konnte. Noch 10 Minuten lang konnte die TG Neureut etwas Paroli bieten, aber ab dem 5:3 (8.) legte die SGH/H druckvoll in mehreren X:0- Läufen auf einen sicheren Vorsprung mit 8 Toren zur Halbzeit vor. Diesen vorentscheidenden Vorsprung verdankte man auch einer sehr stabilen und fokussierten Abwehr, die die harmlosen Angriffsbemühungen der Gäste meistens im Keim erstickten. Wenn dennoch mal ein Schuß oder auch ein Konter durchkam, stand Claudia S. im Tor goldrichtig und konnte mit blitzschnellen Reflexen die gefährlichen Schüsse entschärfen. Somit trug sie einen großen Anteil zum sehr entspannten Pausenstand bei und man muß objektiv konstatieren, daß sie nach ihrem Wechsel im Sommer endgültig bei der SGH/H angekommen ist und sich zu einer wertvollen Säule der Mannschaft entwickelt hat!

Nach der Pause baute die SGH/H ihre Dominanz weiter aus, auch bei längeren verdienten Ruhepausen der Führungsspielerinnen gab es keinen Einbruch in der Spielkultur. Die Trümpfe der Heimmannschaft stachen weiterhin: Claudia S. konnte weiter hochkonzentriert die wenigen gefährlichen Schüsse und einen Strafwurf glänzend parieren. Laura ist zurzeit in bestechender Form und bewirkte mit ihren 12 Treffern, davon 3 sicher verwandelten Strafwürfen, einen wahren Torerausch. Vor allem ihre technisch blitzsauberen Heber fast von der Eckfahne waren echte Sahne! Ramona präsentierte sich ebenfalls in toller Verfassung, sie konnte sich nicht nur mit präzisen und harten Rückraumwürfen auszeichnen, sondern hatte auch das Auge für die freistehende Mitspielerin, die dann sicher einnetzen konnte. Alles in allem war der Kantersieg mit 15 Toren Abstand zu absolut keinem Zeitpunkt gefährdet, da die hervorragende mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit der SG-Damen maßgeblich zum Erfolg führte.

So können sich die SG-Damen mit einer klaren Aufwärtstendenz in die Weihnachtspause bis zum nächsten Spiel am 22. Januar des Neuen Jahres gegen den TSV Rot verabschieden. Angesichts des sehr dünnen Kaders und der sicher nicht einfachen Trainer-Situation zu Beginn der Runde ist das schon ein deutliches Ausrufezeichen, wenn man knapp hinter den beiden Titelfavoriten Saase und Viernheim mit nur 2 Minuspunkten mehr auf dem respektablen dritten Tabellenplatz überwintern kann.

SG H/H: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (5), Janina Hurst (2), Tamara Dehm (1), Laura Witt (12/2), Ramona Borne (8/3), Miriam Gromer, Denise Bremer (3), Anna Greil, Hanna Marquardt (2)

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