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SG H/H : TSG Ketsch II 21 : 25 (11:13)

Obwohl die TSG Ketsch mit etlichen Spielerinnen aus dem Meister- und Aufstiegskader in die 2. Bundesliga antrat, wurde das „Spitzenspiel“ nicht zu einer einseitigen Angelegenheit für den haushohen Favoriten TSG Ketsch. Die Gäste wollten auf absolute Nummer Sicher gehen und boten deshalb nahezu den gesamten 3.-Liga-Meister-Kader auf. Scheinbar hatten sie in ihre echte „Zweite“ wohl kein so großes Zutrauen.

Unsere SG-Damen hingegen bildeten eine verschworene Einheit und stellten sich dem höherklassigen Gegner hochmotiviert entgegen. Mit Energie und Kampfkraft gelang es, die TSG Ketsch in der Stammbesetzung der 2. Mannschaft sehr deutlich die Grenzen aufzuzeigen: wie im Rausch spielten sie die Gäste an die Wand und führten mit den toll herausgespielten Toren von Laura, Ramona, Denise und Josi sensationell mit 6:3 (8.), so daß Ketsch gezwungen war, die Auszeit zu nehmen. Diese taktische Pause unterbrach den Angriffswirbel der SG-Mädels und Ketsch kam mit dem 6:6 (12.) zurück. Durch 2 schöne Tore von Denise konnten die Gastgeber wieder in Führung gehen. Dann hielt es der Gästetrainer nicht mehr aus und wechselte nach und nach die zukünftigen Spielerinnen der 2. Bundesliga ein. So konnte Ketsch hauptsächlich mit ihrer Halbrechts-Schützin S. Fackel entscheidende Tore markieren und so immer noch sehr zäh, aber doch nachhaltig das Spiel zu ihren Gunsten umbiegen.

Melanie zeichnete sich durch super Stellungsspiel und Reflexe aus und konnte etliche Unhaltbare entschärfen, auch einen Strafwurf von S. Fackel konnte sie parieren, leider kam der Abpraller wieder zu ihr zurück und im 2. Anlauf direkt vom Kreis konnte Melanie nichts mehr ausrichten. Dennoch konnte sich Ketsch trotz Einsatzes von Stammspielerinnen der 1. Mannschaft nicht absetzen. Das war Verdienst des großartigen Kampfgeistes der SG-Damen, die sich weiter mit Entschlossenheit dem Favoriten entgegenwarfen.

Mit nur 2 Toren Vorsprung ging der Favorit Ketsch in die Pause und mußte da erstmal die Wunden lecken, während die SG-Damen sehr zufrieden mit ihrer Leistung sein konnten.

Natürlich kamen die Gäste mit einer Portion Frust aus der Kabine, da die SGHH sich so widerspenstig zeigte. Wieder mit den Stammspielerinnen der 2. Mannschaft beginnend, mußten sie erneut erkennen, daß sie damit der SGHH nicht den Zahn ziehen konnten. Denn die wehrte sich weiter nach Kräften und konnte verhindern, daß die Gäste deutlicher wegzogen als zum 16:20 (43.). In einigen aussichtsreichen Situationen wäre mit einer mehr Kaltschnäuzigkeit deutlich mehr drin gewesen, so daß das Match nochmals enger und spannender geworden wäre.

Trotz personeller Überlegenheit auf Ketscher Seite gelang es dem Bruchsaler Außenseiter, nochmals mit einem Hattrick von Bianca auf 19:20 (47.) ranzukommen. Doch langsam schwanden die Kräfte der SGHH in dieser spielerisch und konditionell sehr anspruchsvollen Partie. Somit konnte die SGHH nicht mehr entscheidend nachlegen, zumal die Gäste jetzt wieder komplett auf den Regionalliga-Kader setzten. Da auch noch die ansonsten recht gut leitenden Schiedsrichter ab der 49. Minute die SGHH mit 3 nicht ganz astreinen Zeitstrafen hintereinander bestraften, war das Spiel zugunsten der TSG Ketsch entschieden. Doch selbst in fast sechsminütiger Überzahl schaffte es Ketsch 1 nicht, ihre höherklassige Qualität auszuspielen und mußten sich mit einem recht dünnen Sieg mit nur 4 Toren Vorsprung zufrieden geben. Somit ist also das Meisterschaftsrennen entschieden und die SGHH gratuliert der TSG Ketsch 2 zur Meisterschaft und Aufstieg in die BWOL.

Unsere SG-Mädels können sehr stolz sein auf ihre Leistung, sie haben phasenweise auf 3.-Liga-Niveau gespielt und den Favoriten gezwungen, die starken Spielerinnen aus der 1. Mannschaft einzusetzen, um diesen Sieg abzusichern.

Wir können die Leistung und Motivation der SG-Mädels mit höchster Anerkennung würdigen, denn der Vizemeister-Titel der Badenliga ist sportlich-moralisch absolut verdient und ein toller Erfolg für die junge Mannschaft, den Verein und seinen Fans.

SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (5), Charlotte Durst, Janina Hurst, Tamara Dehm (1), Joseline Witter (1), Laura Witt (5), Ramona Borne (4/1), Denise Bremer (4), Anna Greil (1), Jasmin Förster, Ramona Knapp

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