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SG H/H : TSV Birkenau II 30 : 28 (15:16)

Heute stand der erste große Prüfstein der Runde an. Normalerweise wäre die Reserve des BWO-Ligisten TSV Birkenau als zwar unbequem und nie aufgebend, aber doch als schlagbar einzuschätzen. Da aber viele Spielerinnen des aktuellen BWOL-Zweiten auch in der Reserve spielen dürfen, muß man sich immer auf personelle Überraschungen gefasst machen. Gerade für das ewig-alte Prestigeduell mit dem Bruchsaler Konkurrenten hatten sich die Gäste sehr viel vorgenommen, denn sie liefen mit vier (Stamm-)Spielerinnen aus dem BWOL-Kader auf, darunter die Top-Torjägerin Lena Kahnert. Wir konnten nicht so aus dem Vollen schöpfen, denn mit Denise und Ramona K. mussten 2 von 3 Linkshänderinnen beruflich pausieren, auch Jasmin saß zwar auf der Bank, aber nur für den absoluten Notfall. Dafür konnte Ramona B. wieder mitmischen, obwohl sie natürlich einiges an Trainingsrückstand aufweist. Somit war die „Zweite“ von Birkenau der eigentliche Favorit, während die SGHH schon einen Sahnetag erwischen musste, um die 2 Punkte zuhause zu behalten. Unbeeindruckt vom Gäste-Staraufgebot legte unsere leicht dezimierte Mannschaft los und führte nach 90 Sekunden mit 2:0. Doch der Gast konnte mit seiner sehr unbequemen und ungewohnten 3-2-1-Offensivabwehr immer wieder unsere Angriffsbemühungen massiv stören und Fehlpässe provozieren. Die fast nur in der Offensive eingesetzte L. Kahnert dagegen legte unbekümmert los und traf (leider) fast nach Belieben, da unsere wieder neu zusammengewürfelte Abwehr keinen echten Zugriff entfalten konnte. Trotzdem verteidigten wir durch clever erzielte Treffer von Laura lange Zeit eine 2-Tore-Führung bis zum 11:9 (20.). Da auch die Gästeangriffe nicht immer sehr akribisch zu Ende gespielt wurden und Lea viele Schüsse, tw. auch mit Hilfe des Gebälks, parieren konnte, kamen wir zu einigen schnellen Kontern, die aber fahrlässig vergeben wurden. Dies wurde von Birkenau gleich bestraft und der Rückstand in einen 2-Tore-Vorsprung zum 14:16 (29.) gedreht. Laura konnte noch den Anschluß erzielen, so dass die SG-Damen mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gingen.

Doch der TSV Birkenau hatte Lunte gerochen und kam sehr energisch aus der Kabine. Nur mit viel Glück und Können konnte die SGHH die jetzt sehr dynamisch aufspielenden Gäste daran hindern, mit mehr als 2 Toren in Führung zu gehen. Unser Rumpf-Team stellte sich mit sehr vielen kurzen Verschnaufspausen dem Birkenauer Angriffswirbel entgegen. Beim 20:20 (38.) wendete sich langsam aber sicher das Blatt zu Gunsten der Hausherrinnen, die sich plötzlich Oberwasser erspielten und erkämpften. Mit einer unwiderstehlichen 4:0-Serie zum 24:20 (42.) konnten sie ein Polster aufbauen, an dem die Südhessinnen schwer zu knabbern hatten. Unser Team stand jetzt in der Abwehr wie eine Wand, unsere Torfrau Melanie konnte die nicht mehr ganz so präzisen Schüsse ein ums andere mal wegpflücken. In der Offensive wurden die Angriffe mit neuem Elan und voller Konzentration durchgezogen. Birkenau konnte zwar immer wieder einen Treffer nachlegen, doch die SG verstand es geschickt, gleich wieder den 4-Tore-Abstand herzustellen. Beim 29:27 (54.) wurde es erstmals wieder etwas enger, doch die SG zog ihr Spiel durch, auch wenn ab und zu aufgrund kleiner konditioneller Engpässe die Konzentration etwas nachließ, was zu technischen Fehlern führte. Aber auch Birkenaus Konzentration und Torgefährlichkeit ließ deutlich nach und so neutralisierten sich die Teams fast volle 5 Minuten ohne klare Toraktion und ohne Treffer. Nachdem eine Gästespielerin 50 Sekunden vor Schluß hinausgestellt wurde, wurde der letzte Angriff in Überzahl mustergültig ausgespielt und Bianca konnte 40 Sekunden vor Ende zum vielumjubelten und endgültig entscheidenden 30:27 einnetzen. Das letzte und nicht mehr relevante Gästetor per Strafwurf ging dann schon im Jubelgeschrei der SG-Mädels und der Fans unter. Wie unser neuformiertes Team gegen eine „halbe“ BWOL-Top-Mannschaft den Sieg errungen hat, war absolut beeindruckend und hochverdient! Immerhin wurden von den BWOL-Spielerinnen 24 von 28 Gäste-Toren erzielt! Doch ständig von unserer „Power-Frau“ Janina angetrieben und mitgerissen sowie mit der coolen Schußqualität von Laura wuchs die personell immer noch geschwächte Mannschaft über sich hinaus und konnte somit den Birkenauer Schlachtplan entscheidend durchkreuzen.

Nach einer kleinen Spielpause treten die SGHH-Damen am 17.10.15 um 17.00 Uhr beim relativ gut gestarteten Aufsteiger TV Schriesheim an, um ihre weiße Weste zu verteidigen.

 

SG HH: Tor: Aylin Bertsch (n.e.), Melanie Herberger, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (5/2), Charlotte Durst, Janina Hurst (7), Tamara Dehm (n.e.), Laura Witt (8), Ramona Borne (1), Miriam Gromer (2), Rebecca Lotsch (7/3), Anna Greil, Jasmin Förster (n.e.), Hanna Marquardt (n.e.)

 

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