Mannschaftsbild
1. Damen

Von links nach rechts:

Rüdiger Böllinger (Physio), Bianca Dehm, Anna Greil, Katharina Kaiser, Vanessa Kunsmann, Hanna Marquardt, Claudia Schuranski, Selina Röh, Nora Schmidt, Ramona Borne, Clara Hoffmann, Jasmin Försrer (Trainerin), Ramona Knapp (Co-Trainerin)

 

Es fehlen:

Laura Witt, Denise Bremer, Tamara Dehm, Joseline Witter

 

Spielberichte
TV Brombach : SG H/H 30 : 31
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4 Februar
TSV Bönnigheim : SG H/H 29 : 32 (16:17)

Keine Chance“ auswärts gegen den Tabellenfünften – dann ein phänomenaler Auswärts-Sieg erkämpft durch Willen und Leidenschaft!

Die Damen I der SGHH wollten den Schwung des überragenden Heimsieges gegen Mitabstiegskandidat Allensbach II mit in die Auswärtspartie gegen den eigentlich ziemlich unantastbaren TSV Bönnigheim mitnehmen. Allerdings hätten die Vorzeichen nicht schlechter stehen können, denn die SGHH mußte auf die drei Stammkräfte Denise, Katharina und Anna verzichten.

Der Gastgeber trat zwar in Bestbesetzung an, allerdings gab es doch einen relevanten Vorfall, was sich vor der Partie erst mal nicht bemerkbar machte, aber vielleicht doch im Spielverlauf? Der TSV mußte nämlich vor Weihnachten kurzfristig einen neuen Trainer engagieren und die heutige Partie war das 1. Pflichtspiel des TSV unter neuer Leitung nach nur einer gemeinsamen Trainingswoche!

Anfänglich legte der TSV aber mit dem Bonus einer starken BWOL-Mannschaft furios los und führte schnell mit 2:0. Die SG konnte durch Selina zum 1:2 (5.) anschließen, dann legte der TSV unbeeindruckt zum 4:1 (7.) weiter vor. Selina und Clara schafften mit starken Einzelaktionen einen tollen Zwischenstand von 5:4 (9.).

Dann eine Schrecksekunde für die SGHH: Selina stürzte bei einem Konter-Rettungsversuch und mußte sich den lädierten Knöchel bandagieren lassen. Gottseidank konnte sie nach ca. 15 Minuten wieder eingreifen. Nach einer nicht sehr cleveren Abwehraktion von Ramona war man das 1. Mal in Unterzahl. Der TSV machte daraufhin brutalen Druck und wirbelte die SG-Defensive total durcheinander: binnen 10 Minuten zog er auf nahezu uneinholbar scheinende 12:6 (19.) davon und mußte eigentlich nur noch den Sack zu machen!

Der SG-Anhang war ziemlich bedient und hoffte, daß das Team wieder in die Spur finden und sich nicht aufgeben sollte! Dann wie aus dem Nichts knickte der TSV überraschenderweise ein, während die SGHH das Spielmoment drehte: mit der 1. Zeitstrafe des Gastgebers erwachten spätestens jetzt die „Kampfgeister“ der SGHH. Mit sicher verwandeltem Strafwurf konnten Bianca und dann Clara mit einer druckvollen Aktion zum 12:8 innerhalb von nur 50 Sekunden einnetzen. Dabei kam es wieder knüppeldick für die SGHH: Clara knallte bei ihrem Durchtanken zum Tor auf den Oberschenkel, der wohl vorher schon durch einen „Pferdekuß“ lädiert war.

Trotz erneuter Unterzahl konnte die SGHH den Elan meistens über Bianca weiter fortsetzen, zumal sich Claudia immer besser in Szene setzen konnte und ihre Abwehrquote signifikant hochschrauben konnte. Dieses Signal setzte sich von der Defensive zur Offensive der SGHH weiter und plötzlich konnte man spüren, daß die Gäste langsam, aber sicher beim 13:11 (24.) durch Nora in der Lage waren, das Blatt zu wenden: Bönnigheim mußte leicht geschockt nach dem unwiderstehlichen 5:1-Lauf der SGHH die 1. Auszeit nehmen!

Doch die Auszeit half nichts: jetzt spielte der bisher so souveräne TSV überhastet und unüberlegt, die schwachen Schüsse verfehlten das SG-Gehäuse oder wurden eine sichere Beute von Claudia. Die SGHH spielte im Stile einer cleveren und abgezockten Mannschaft und konnte mit schnellem Paßspiel die TSV-Abwehr locker auseinanderreißen. Laura nutzte in zwei Top-Aktionen die Verwirrung super aus und verwandelte absolut sicher zum 14:14-Ausgleich und 14:15 rd. 180 Sekunden vor HZ! Damit war die SGHH zum 1. Mal in Führung und hatte 7 Tore phänomenal aufgeholt! Mit dem 16:17 zur HZ hatte die SGHH das Heft des Handelns vollständig übernommen!

Nach der Pause ging es genauso erfolgreich weiter: dem Gastgeber gelang nichts mehr, die ersten acht Angriffe wurden von Claudia entschärft oder gingen sehr weit am Kasten vorbei. Die SG-Offensive marschierte munter weiter und beim 16:20 (35.) durch Nora schien eigentlich fast alles klar zu sein. Natürlich mußte nach dieser famosen, aber kraftraubenden Spielphase mit einem 4:14-Zwischenstand (!) und nur 3 Auswechselspielerinnen mal ein kleiner Bruch ins SGHH-Spiel kommen. Der TSV bekam wieder Oberwasser und konnte das Spiel über 25:22 (44.) bis zum 28:27 rd. 7 Minuten vor Schluß wieder drehen. In die Karten spielte natürlich auch die Disqualifikation von Ramona in der 38. Minute, so daß die übrigen Stammkräfte und vor allem die zwei angeschlagenen Mädels noch mehr als üblich das Allerletzte aus sich herausholen mußten!

Mit Lauras super gemachtem Ausgleich zum 28:28 (54.) war aber die kurzzeitige Schwächephase beendet, denn der TSV hatte nicht das notwendige Stehvermögen, den 3-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der TSV rannte sich mehrmals in der SG-Defensive fest, dann ging die 1. oder 2. Welle ab und konnte fast mühelos die TSV-Abwehr durchbrechen. 180 Sekunden vor Schluß lag die SGHH uneinholbar mit 29:31 in Front und der SG-Anhang jubelte!

Das war ein Krimi mit absolut verdientem Happy End für unsere SGHH-Mädels. Dieser unerwartete, aber eminent wichtige Sieg wurde mit purem Willen und größter Leidenschaft erkämpft! Somit bewahrheitete sich wieder der Slogan: „Du hast keine Chance, aber nutze sie!“ Gegen den Tabellenfünften mit einer „Rumpf“-Mannschaft so zu agieren und der eigentlich sicheren Niederlage zu trotzen, sollte die Köpfe, Herzen und Kräfte für die nächsten Partien nachhaltig freimachen! Wenn die SGHH so bedingungslos und leidenschaftlich in den nächsten Partien auftritt wie heute, sollte der sehr erfreuliche Aufwärtstrend weiter an Dynamik zunehmen!

SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (9/4), Joseline Witter, Selina Röh (6), Laura Witt (6), Ramona Borne, Clara Hoffmann (3), Nora Schmidt (5), Tamara Dehm (3), Hanna Marquardt; MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp

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21 Januar
D1_4
SG H/H : SV Allensbach II 36 : 28 (20:14)

Überzeugende Trotzreaktion auf Auswärtsniederlage: SGHH revanchiert sich mit Kantersieg!

Nach der blamablen Auswärtsniederlage vor 8 Tagen wollte das junge SG-Team heute Wiedergutmachung betreiben. Voll motiviert startete die SGHH in die Partie, wobei im Gegensatz zum Vorspiel Denise wieder mit dabei sein konnte.

Allensbach wollte den Spirit des Sieges mitnehmen und konnte nach nur 2 Minuten durch ihre Top-Schützin mit 0:2 in Font gehen. Die SG hielt gut dagegen, so daß sich die beiden Teams einige Zeit lang neutralisierten. Dann fiel das 1:2 (6.) durch eine energische Einzelleistung von Clara, was eine Initialzündung für das ganze Team bedeutete. Allensbach konnte zwar nochmals erhöhen, dann aber lief der SG-Motor immer besser und beim 6:5 (11.) von der super aufspielenden Clara lag das Heim-Team erstmals in Front. Die nächsten sieben Minuten legte die SGHH immer vor, Allensbach konnte aber immer wieder leicht nachziehen. Damit konnte beim Stand von 9:8 (18.) die SGHH beeindruckend demonstrieren, daß sich die Vorzeichen im Gegensatz zur Auswärtsklatsche grundlegend geändert hatten. Der Gast schien beeindruckt und es sollte eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die SGHH ihre Dominanz in eine höhere Führung ummünzen könnte.

Ab diesem Punkt trumpfte die SGHH durch Bianca und die frisch eingewechselten Laura und Ramona mächtig auf und konnten mit einem 5:1-Sturmlauf in nur drei Minuten zum vorentscheidenden 14:9 (21.) wegziehen. Diesen beruhigenden Abstand konnte die jetzt dominierende SGHH bis zum HZ-Stand von 20:14 souverän behaupten.

Nach der Pause mußte die SG (wieder) einige Zitterminuten überstehen, es schien wieder sozusagen eine „Angst vorm Sieg-Blockade“ die Oberhand zu gewinnen. Die SG spielte zu statisch und zu ängstlich. Anstatt weiter selbstbewußt und fokussiert zu agieren, hatte man sich in den Kopf gesetzt, den Ball zum Kreis zu passen, obwohl dieser gar nicht mehr an der vorgeplanten Position mehr stand! Allensbach nahm die Geschenke dankbar an und schnupperte durch einen schnellen 1:5-Lauf zum 21:19 (38.) fast schon wieder am Ausgleich! Anstatt wie in den vergangenen sieglosen Spielen weiter zu verkrampfen, stieg die Lernkurve rapide an: denn was ja 30 Minuten vorher super funktioniert hatte, müßte doch jetzt auch wieder funktionieren? Also gesagt-getan: durch drei unhaltbare Knaller unserer Torjägerinnen Clara, Denise und Bianca zum 24:19 (42.) konnte das schlingernde SG-Boot wieder stabilisiert und das Allensbacher Aufbegehren vorerst eingebremst werden. Doch der Torhunger der SG war noch lange nicht gestillt: Tor um Tor wurde souverän und mannschaftsdienlich herausgespielt und verwandelt! Hut ab, die Phase bis zum 28:22 (48.) war eine der besten in der ganzen Runde!

Doch der Gast vom Bodensee ließ immer noch nicht locker und konnte durch eine Zwei-Minuten-Strafe wieder den Vorteil auf seine Seite ziehen, mit einem so nicht mehr für möglich gehaltenen 0:4-Lauf zum 28:26 (51.) kam wieder leichte Unsicherheit in die Reihen der SG. Aber unsere wieder bärenstark auftrumpfende Bianca konnte sich wieder super durchtanken und beendete mit ihrem 12. Treffer zum 29:26 (53.) somit das letzte Aufbäumen der Bodensee-Truppe. Die Pflicht war hiermit erfüllt, an der Kür zum hochverdienten und letztlich souveränen Heimsieg durften die Kolleginnen sich nochmals schadlos halten und konnten dabei fast die 10-Tore-Marke knacken. Genauso spielentscheidend war natürlich die wieder hervorragende Leistung unserer einzigen Torfrau Claudia, die wieder mehrere „Unhaltbare“ entschärfen konnte und somit den elementaren Defensivfundament für diesen höchsten Saisonsieg legte.

Das war eine famose und sehr entschlossene Energieleistung der SG-Damen und man kann sich nur wünschen, daß unsere Mädels mit diesem überzeugendem Sieg spätestens jetzt selbst erkennen müßten, daß sie mit dieser heute gezeigten Qualität an Kampfkraft und Motivation gegen alle kommenden Gegner immer eine Siegchance haben, egal aus welcher Tabellenzone er kommen mag!

SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (12/4), Selina Röh (3), Laura Witt (5), Ramona Borne (2), Anna Greil, Katharina Kaiser, Denise Bremer (5), Clara Hoffmann (6), Nora Schmidt, Tamara Dehm (2), Hanna Marquardt (1);

MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Vanessa Kunsmann, Rüdiger Böllinger

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14 Januar
SV Allensbach II : SG H/H 30 : 22
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7 Januar
D1_9
SG H/H : SG Kappelwindeck/Steinbach 23 : 27 (14:11)

45 Minuten auf Augenhöhe: SGHH schnuppert am Punktgewinn gegen haushohen Favoriten!

Zum letzten (Heim-)Spiel der Vorrunde empfing die SGHH den aktuellen Tabellenzweiten und Titelkandidaten SG Kappelwindeck/Steinbach, der hier seine beeindruckende Siegesserie fortsetzen wollte. Die SGHH konnte fast in Bestbesetzung antreten, nach dem verdienten und wieder Hoffnung schöpfenden Auswärtssieg in Ottenheim konnte die SGHH einiges an Selbstbewußtsein auf die Waage legen!

Die Gäste legten von Beginn an durch ihre starken Offensivspielerinnen zwar immer wieder vor, doch die SGHH spielte konzentriert und entschlossen ihre Stärken aus und konnte immer den Anschluß halten. Beim 7:7 (17.) startete die SGHH eine unwiderstehliche Phase, in der die starken Gäste eins ums andere Male sich düpieren lassen mußten. So hatten sich die Gäste ihren Auftritt nicht vorgestellt, der SG-Trainerfuchs und Ex-Südbaden-Jugendauswahl-Trainer A. Manz mußte sehr oft die flatternden Nerven seiner Spielerinnen beruhigen. Die SGHH spielte zum ersten Mal in der Runde sehr abgeklärt und nahezu fehlerfrei, so daß die Aktionen und Torschüsse allesamt funktionierten. Claudia im Tor sicherte mit Super-Reflexen die Abwehr nach hinten ab und so konnte die SGHH über ein 13:9 (27.) zum hochverdienten Pausenstand von 14:11 aufspielen.

Nach der Pause war dieses Selbstbewußtsein plötzlich wie weggeblasen, es schlichen sich wieder unerklärliche Leichtsinnsfehler ein! Die bis dato verunsicherten Gäste nahmen die Geschenke dankend an und drehten beim 15:16 (41.) das Match innerhalb von 10 Minuten. Leider konnte sich die SG erst nach dem 16:20 (47.) wieder in stabileres Fahrwasser retten! Doch dieser 2:9-Negativlauf mit 4 Toren Rückstand in stark 15 Minuten konnte die SGHH nicht mehr wettmachen. Trotz Kampf und Moral bis zum Schluß ließen die sich auf der breiten Siegerstraße befindenden Gäste nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Schade, daß man den Sieg wieder leichtfertig verschenkt hat. Doch heute konnte man erkennen, daß die SG-Mädels doch langsam, aber sicher in der BWOL angekommen sind! Die Leistungs- und Lern-Kurve zeigt eindeutig nach oben! Von Spiel zu Spiel wird die Spielweise stabiler und nachhaltiger! Gegen ein Team aus der Abstiegszone hätten die heutigen starken 45 Minuten gut ausgereicht, gegen einen Titelfavoriten und Tabellenzweiten braucht das Team natürlich noch einige Takte mehr an Stehvermögen. Dieser Auftritt macht aber dem Team und den Offiziellen sehr große Zuversicht, daß dieses jetzt noch fehlende und zum Siegen notwendige Element vom SG-Team in der Rückrunde weiter akribisch in den Matchplan eingearbeitet wird!

Am Drei-König 2018 kommt es beim ebenfalls im Tabellenkeller stehenden Rivalen SV Allensbach 2 zum wegweisenden Duell, wo das junge SG-Team sich so teuer wie möglich verkaufen wird! Let’s roll, SGHH!

SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (7/2), Selina Röh (3), Laura Witt (1), Ramona Borne (2), Anna Greil (1), Katharina Kaiser, Denise Bremer (4), Clara Hoffmann (1), Nora Schmidt (1), Tamara Dehm (3), Hanna Marquardt;

MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Rüdiger Böllinger, Vanessa Kunsmann

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10 Dezember