Auswärtsspiel früh aus der Hand gegeben
Das gestrige Auswärtsspiel begann alles andere als vielversprechend: Bereits nach sieben Minuten zeigte die Hallenuhr einen deutlichen 6:1-Rückstand. Unsere Abwehr wirkte ungeordnet, es fehlte an Absprache und Aggressivität – und auch im Angriff ließen wir die nötige Konzentration vermissen. Fehlpässe, unvorbereitete Abschlüsse und zu wenig Druck auf die gegnerische Defensive machten es den Gastgeberinnen viel zu leicht, ihr Spiel aufzuziehen.
So rannten wir den Hausherrinnen von Beginn an hinterher. Trotz einzelner guter Aktionen und kleinerer Lichtblicke schafften wir es nicht, die nötige Stabilität zu finden. Folgerichtig gingen wir mit einem deutlichen 19:10-Rückstand in die Halbzeitpause.
In der Kabine wurden klare Worte gesprochen: Mehr Leidenschaft in der Abwehr, klare Chancen verwerten, den Kopf oben behalten und endlich ins Spiel finden – das war der Auftrag für Durchgang zwei.
Doch leider erwischten wir nach Wiederanpfiff erneut einen schwachen Start. Immer wieder unterliefen uns vermeidbare Absprachefehler hinten, während vorne die Durchschlagskraft fehlte. Auch wenn wir zwischenzeitlich mit einer schnellen zweiten Welle zu einfachen Toren kamen, blieb die Abwehrarbeit weiterhin unser größtes Problem. Die Gastgeberinnen konnten ihren Vorsprung deshalb über die volle Spielzeit halten – wir liefen konstant einer Acht-Tore-Differenz hinterher.
Am Ende stand ein ernüchterndes 36:25 auf der Anzeigetafel. Ein Spiel, aus dem wir definitiv unsere Lehren ziehen müssen. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten – und auch nicht das, was wir können.
Jetzt heißt es: die spielfreie Woche nutzen, konzentriert arbeiten, die Fehler konsequent abstellen und als Team enger zusammenrücken. Am 14.12. um 17:00 Uhr in Nußloch wollen wir wieder zeigen, was wir können.
Es spielten: Gross und Herberger (Im Tor), Krieger (1), Bader (8), Simianer, Hodolic, Gromer(4), Auer (1), Witter (3),Telatinski(2), Schuricht, Bauer (2), Böser (2), Treml (2)