1. Herren

BWOL

 

Hinten v. links:

Darien Holler, Johannes Köster, Stephan Keibl, Max Bodemer, Jakob Fassunge, Jonas Krepper, Julian Hörner

 

Mitte v. links:

Jürgen Förster (Vorstand SGHH), Thiemo Faulhaber (Trainer), Daniel Debatin (Torwarttrainer), Daniel Badawi (Co-Trainer), Christian Gromer (Vorstand SGHH), Markus Hörner (Athletiktrainer), Achim Zimmermann (Männerspielwart), Tobias Eberhardt (Physiotherapeut)

 

Vorne v. links:

Magnus Metzger, Matthias Junker, Sascha Helfenbein, Banjamin Hoefs, Pascal Boudgoust, Marco Kikillus, Markus Rusnak

 

Es fehlen:

Max Gromer, Matej Popovic

 

Spielberichte
TSB Schwäbisch Gmünd : SG H/H 38 : 25 (19:12)

Defensives Fiasko

Viel Interessantes zu erzählen vom Auswärtsspiel gegen den TSB Schwäbisch Gmünd gibt es im Grunde genommen nicht. Die Parallelen zu den ersten drei Partien der Abstiegsrunde waren so groß – wer wissen möchte, wie es gelaufen ist, könnte auch die Berichte von den Spielen gegen Willstätt, Weinsberg und Schutterwald lesen.

Die SGHH hatte sich wieder mal viel vorgenommen, traf auf einen Gegner, der anfänglich eigentlich wieder schlagbar schien. Dann das alte Leid: freiste Fehlwürfe, einige technische Fehler und die Abwehr löchrig, wie ein Schweizer Käse. So kassierte die Sieben von Sven Eberlein in dieser Woche in beiden Hälften jeweils 19 Gegentreffer und lies das vermissen, was die Gastgeber auf die Platte brachten: Kampf, Einsatz und der Wille, das Spiel zu gewinnen. Über 7:4, 11:7 und 16:9 war die Messe beim 17:12 Halbzeitstand quasi gelesen. Auch der gute Beginn der zweiten Halbzeit verpuffte schnell. So lies man die TSB ab dem 19:14 mehr oder weniger ohne Gegenwehr gewähren und stieg mit einer 38:25-Auswärtsklatsche im Gepäck wieder in den Bus nach Hause.

Was man dazu noch sagen soll, weiß keiner so recht. Wir machen natürlich weiter, auch wenn solche Leistungen wenig Spaß machen. Vielleicht wird es ja in der kommenden Woche besser, wenn wir den TV Willstätt in Bruchsal empfangen. Anpfiff ist wie gewohnt am Samstag, um 19:30!

Es spielten: Pascal Boudgoust, Sascha Helfenbein, Benjamin Höfs, Matej Popovic, Max Bodemer (2), Markus Rusnak (2), Stephan Keibl (5), Johannes Köster (1), Magnus Metzger (1), Max Gromer, Matthias Junker, Jonas Krepper (6), Marco Kikillus (5/4), Darien Holler (3)

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7 April
SG H2Ku Herrenberg : SG H/H 27 : 29 (12:14)

Kampfgeist wird belohnt
Dass laut der aktuellen Tabellensituation der Klassenerhalt sowohl für die SG Heidelsheim/Helmsheim als auch für die gegnerische SG H2Ku Herrenberg mit einem Handballwunder verbunden sein dürfte, war am Ostersamstag in der Herrenberger Markweghalle nicht zu erkennen. Denn im BWOL-Kellerduell schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts und kämpften um die zwei Punkte, als wenn es kein Morgen gäbe. Die SGHH, mit vollem Fanbus und gewaltig Unterstützung angereist, fand gut ins Spiel. Nach den Eröffnungstreffern von Magnus Metzger und dem doppelten Ausgleich von Valentin Mosdzien konnte sich das Team von Sven Eberlein durch einen 6:0-Lauf nach 11 Minuten mit 8:2 in Front schießen. H2Ku-Coach Fabian Gerstlauer legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und stellte die Abwehr auf eine offensive 4:2-Deckung um. Dies sollte fruchten: die SGHH kam mit der neuen Deckungsformation zwar zurecht und erspielte häufig eine freie Torchance, vergab diese dann allerdings am nun stärker werdenden Herrenberger Keeper. So konnte der Gastgeber verkürzen und beim 12:13 auf ein Tor aufschließen. Mit einem seiner sieben 7m-Treffern erzielte Marco Kikillus den 12:14 Halbzeitstand.
Der zweite Durchgang begann wieder gut für die SGHH. Zweimal Krepper und einmal Kikillus sorgten für einen fünf-Tore-Vorsprung der SG. Dieser hatte dann bis in die 46. Spielminute Bestand, ehe sich die kämpferisch auftretenden Gastgeber noch einmal aufrappelten und einen Lauf starteten. Sechs Minuten vor Ende war die Partie beim Stand 24:25 dann wieder völlig offen. Doch so sehr es die H2Ku auch versuchte, konnte sie das Ruder an diesem Tag nicht zu ihren Gunsten umreißen. Das Spielglück war auf der Seite der SGHH, die einen kühlen Kopf behielt und durch einen Dreher von Darien Holler sechs Sekunden vor Schluss das 27:29 erzielen konnte.
Nach der Niederlagenserie der letzten Wochen tut dieser Sieg natürlich doppelt gut. Auch wenn sich dadurch in der Tabelle nicht viel verändert hat, macht gewinnen natürlich mehr Spaß als verlieren. In der kommenden Woche wollen wir nachlegen, wenn wir am Samstag, 06.04. um 19:30 Uhr, bei der TSB Schwäbisch Gmünd antreten. Wir bedanken uns bei allen Fans für den überragenden Support und hoffen auch in der nächsten Woche auf einen erneut gut gefüllten Fanbus!
Es spielten: Pascal Boudgoust, Sascha Helfenbein, Benjamin Höfs, Matej Popovic, Max Bodemer (1), Markus Rusnak (4), Johannes Köster, Magnus Metzger (3), Max Gromer (6), Matthias Junker (1), Jonas Krepper (3), Marco Kikillus (10/7), Darien Holler (1)

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31 März
SG H/H : TuS Schutterwald 31 : 38 (16:19)

SGHH verliert erneut

Im Lager der SG Heidelsheim/Helmsheim gibt es auch in dieser Woche nicht viel zu jubeln. Nach schwacher Leistung verliert die SGHH das nächste wichtige Spiel gegen den TuS Schutterwald mit 31:38.

Das Spiel verlief ähnlich wie in den Vorwochen. Nach ausgeglichener Startphase führten einige dumme Fehler dazu, dass die Schutterwälder Gäste sich Mitte der ersten Halbzeit mit 10:14 in Front werfen konnten. Das kurze Aufbäumen der SGHH und der damit verbundene Anschluss zum 16:17 wurde in den letzten 40 Sekunden des ersten Spielabschnitts durch zwei Gästetore unterbrochen, sodass beim Spielstand von 16:19 die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Durchgang lief dann erneut nur wenig zusammen. Zwar kämpfte das Eberlein-Team in der Offensive wacker, wobei sich Jonas Krepper und Neuzugang Rico Keller als Hauptaktivposten präsentierten. Dies bringt allerdings nur wenig, wenn man den Ball nach so ziemlich jedem Gästeangriff aus dem eigenen Tor fischen muss. So glich die SGHH-Defensive, die in der letztjährigen Badenliga-Saison noch einer der Erfolgsgaranten war, wieder einmal mehr einem Hühnerhaufen als einer Oberliga-Abwehr. Gegen gute Gegner, welche man mit dem TuS Schutterwald definitiv hatte, lässt dies bekanntlich wenig Möglichkeiten auf ein eigenes Erfolgserlebnis. Dass dann noch nicht beeinflussbare Faktoren, wie Abpraller, unglückliche Fehlwürfe und der ein oder andere Pfiff der Unparteiischen immer dann hinzuzukommen schienen, wenn man gerade das Gefühl hätte bekommen können, dass sich die Partie noch einmal zu Gunsten der Gastgeber wendet, passt zur aktuellen Situation. So verliert die SG Heidelsheim/Helmsheim am Ende des Tages ein immens wichtiges Spiel verdient mit 31:37. Der Anschluss an das rettende Ufer ist damit noch größer geworden, sodass man für einen möglichen Klassenerhalt immer mehr ein mittelgroßes Handballwunder benötigt. Und auch wenn der Blick auf die Tabelle aktuell ein trauriger ist, haben wir uns geschworen, bis zum Ende der Saison alles zu geben.

Die nächste Chance auf zwei Punkte gibt es am kommenden Ostersamstag beim Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht aus Herrenberg. Anpfiff ist am 30.03. um 20:00 Uhr. Eine Mitfahrt im Fanbus ist doch eigentlich eine tolle Beschäftigung für das Feiertags-Wochenende, oder nicht?

Gegen Schutterwald spielten: Pascal Boudgoust, Sascha Helfenbein, Benjamin Höfs (alle Tor), Matej Popovic, Max Bodemer, Markus Rusnak, Stephan Keibl, Rico Keller (4), Johannes Köster, Magnus Metzger (3), Max Gromer (6), Matthias Junker, Jonas Krepper (10), Marco Kikillus (8/6), Darien Holler

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23 März
SG H/H : TSV 1866 Weinsberg 29 : 38 (13:22)

SGHH steht sich erneut selbst im Weg

Die SG Heidelsheim/Helmsheim verliert auch das erste Heimspiel der Abstiegsrunde und steht somit weiterhin tief im Tabellenkeller der BWOL.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Willstätt und der darauffolgenden guten Trainingswoche, waren die Männer um die Kapitäne Pascal Boudgoust und Stephan Keibl gewillt, eine Reaktion zu zeigen und zwei wichtige Punkte in der Bruchsaler Sporthalle zu behalten. Von Beginn an begegneten sich die beiden Teams spielerisch auf Augenhöhe. Im SGHH-Angriff lief der Ball überwiegend flüssig, freie Wurfchancen wurden kreiert und in den ersten sieben Spielminuten auch genutzt – danach allerdings nicht mehr, womit das Kernproblem des SGHH-Spiels bei Namen genannt wäre. Während die Weinsberger Offensive in nahezu jedem Angriff einen Treffer erzielen konnte, scheiterten die SGHH-Jungs reihenweise am starken Stefan Koppmeier im Gästetor und somit wieder einmal an der eigenen Inkonsequenz. Problematisch wird dies vor allem, wenn man berücksichtigt, dass in dieser Spielklasse fast jeder Fehlwurf unmittelbar mit einem Gegenstoßtreffer des Gegners bestraft wird. Über 4:7 und 8:14 setzte sich der TSV Weinsberg bis zum Halbzeitpfiff auf 13:22 ab, wobei dieser neun-Tore-Rückstand ziemlich genau die Summe der Fehlwürfe abbildet, die die SGHH in den ersten dreißig Minuten mehr machte.

Im zweiten Spielabschnitt kam das Team von Sven Eberlein dann gut aus der Kabine, konnte in der offensiv agierenden Abwehr einige Bälle erobern und in der 40. Spielminute auf 20:25 verkürzen. Den aufkommenden Keim an Hoffnung erstickten die abgezockten Gäste, bevor es wirklich brenzlig wurde, und setzten sich durch vier Treffer in Folge wieder auf neun Tore ab. Spätestens dann war die Messe in der Sporthalle am Hallenbad gelesen. Bis zum Abpfiff verlief die Partie dann weitestgehend ausgeglichen, sodass die SGHH am Ende des Tages erneut mit leeren Händen und langen Gesichtern dasteht.

Zum Schluss noch ein Fakt für die Statistiker: während auf Weinsberger Seite 73% der Torwürfe den Weg ins Ziel fanden, konnte die SGHH nur die Hälfte ihrer Würfe in Zählbares umwandeln. Unter dieser Voraussetzung kann man in der BWOL kein Spiel gewinnen. Um an ihren Abschlussqualitäten zu arbeiten, hat die SGHH nun 14 Tage Zeit, ehe am 23.03. das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuS Schutterwald ansteht. Das Spiel wurde mit der Partie unserer Damenmannschaft getauscht. Anpfiff ist bereits um 17:30 Uhr.

Es spielten: Es spielten: Pascal Boudgoust, Sascha Helfenbein, Benjamin Höfs (alle Tor), Matej Popovic, Max Bodemer (3), Markus Rusnak (3), Stephan Keibl, Jakob Fassunge (2/1), Johannes Köster, Magnus Metzger (2), Max Gromer (5), Matthias Junker (6), Jonas Krepper (1), Marco Kikillus (4/1), Darien Holler (3)

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10 März
TV Willstätt : SG H/H 35 : 21 (17:8)

Ohne Worte

Es ist schwierig, passende Worte für die Leistung der SG Heidelsheim/Helmsheim am vergangenen Samstag beim wichtigen Auswärtsspiel in Willstätt zu finden. Nach einer guten Trainingswoche voller Motivation ins Hanauerland gefahren, wurden die Hoffnungen der treuen SGHH-Fans jäh gestoppt. Grund hierfür ist, dass ab der 4:5-Führung nach 10 Minuten so ziemlich alles gegen die SGHH lief, was möglich ist. Vorne wurde zahlreiche Chancen vergeben, während man sich hinten phasenweise ohne Gegenwehr überrennen ließ. So ist es kein Wunder, dass die Sieben vom Coach Sven Eberlein über 11:6 und 15:7 bis zur Halbzeit mit 17:8 ins Hintertreffen geriet.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Willstätter Gastgeber waren in allen Belangen überlegen, die SGHH weiterhin ideen- und mutlos. So ertönte beim Spielstand von 35:21 die Sirene zum Spielende.

Das Team bedankt sich für die Unterstützung und den vollen Fanbus. Weiter geht es kommenden Sonntag um 17:30 Uhr, wenn wir beim Heimspiel gegen den TSV Weinberg das, was im Training gut funktioniert, mal wieder unter Wettkampfbedingungen auf die Platte bringen sollten.

Es spielten: Pascal Boudgoust, Sascha Helfenbein, Matej Popovic, Max Bodemer (1), Markus Rusnak (1), Stephan Keibl (2), Jakob Fassunge (1), Johannes Köster (1), Magnus Metzger, Max Gromer (2), Matthias Junker (2), Jonas Krepper (2), Benjamin Boudgoust (1), Marco Kikillus (8/4), Darien Holler

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3 März